KOMMUNALE BREITBANDLÖSUNGEN

Die Mitarbeiter der Fiber Concept GmbH beraten seit Jahren Erschließungsträger (kommunal oder privat) bei deren komplexen Aufgaben zum Thema Breitbanderschließung. Darauf aufbauend planen, organisieren und realisieren sie verantwortlich Breitbandprojekte.

Die Komplexität der Aufgaben und unterschiedliche Projekterfahrungen haben uns veranlasst, ein standardisiertes und lösungsorientiertes Vorgehensmodell zu erarbeiten. Das Vorgehensmodell besteht aus aufeinander abgestimmten, ergebnisorientierten Projektphasen und erprobten Methoden, um die einzelnen Phasen abzuwickeln.

Die Vorteile für den Erschließungsträger sind

  • ein beschleunigter Projekteinstieg,
  • ein überprüftes, vorgedachtes Vorgehen, bei dem die Phasen und Phasenergebnisse aufeinander abgestimmt sind,
  • und die damit wirtschaftliche Projektabwicklung.

Das Vorgehensmodell bietet aber auch individuelle „Einstiegsmöglichkeiten“ für bereits fortgeschrittene Breitbandprojekte. Jede Phase kann als Startphase gewählt werden, wenn die notwendigen Eingangsinformationen für die gewählte Startphase vorhanden sind oder erarbeitet werden.

Realisierungsstufe 1:

Beratung, Projektplanung

  • Gemeinsames „Kick-Off“ zur detaillierten Aufnahme aller notwendigen Planungsparameter, angefangen bei der Festlegung des geografischen Erschließungsraums, dem Anfordern der Kartengrundlagen bis hin zum Zeitmanagement und der Auskundschaftung geeigneter Materiallagerplätze
  • Betrachtung der angrenzenden Bebauungen, ggf. Miterschließung
  • Festlegen der Ausbauvariante -> Festlegen der Faserkapazitäten (FTTB oder FTTH)
  • Für die mögliche Einbeziehung der Förderung: Gegenüberstellung von Investitionsbedarf und Rentabilität mit dem Ziel, die passive Infrastruktur im Gemeindebesitz zu behalten
  • Vorstellung und Fixierung der geeigneten Materialien und Verlegemethoden
  • Sondieren von Stellplätzen für FC, NVt oder Schächten
  • Erstellen eines Rahmenprojektplans inkl. Ausführungsplan für die Tiefbaufirma
  • Erstellen eines Mengengerüstes mit Kostenschätzung für Material und Tiefbau
  • Erstellen einer Dokumentation, die alle erarbeiteten Dokumente für Konzeptstufe 1, sowie technische Leitlinien/Spezifikationen enthält
  • Präsentation und Übergabe der Ergebnisse vor Fachgremium (oder Gemeinderat) in Papierform und in digitaler Form
  • Erarbeitung eines Vorschlags zum weiteren Vorgehen

 

Der Erschließungsträger hat damit alle Informationen, die ihn befähigen,

  • zu entscheiden,
    • Ob das Förderprogramm einbezogen wird
    • Wie das Förderprogramm einbezogen wird
    • Wer die Förderrichtlinien verfolgt
    • Usw.
  • die Realisierungsstufe 2: Bau und Vermessung zu beauftragen.

Realisierungsstufe 2:

Netzausbau

  • Bestellung aller für den Netzausbau notwendigen Komponenten (Schächte, Verteilerkästen, Microducts, etc.) und direkte Lieferung auf die Baustelle
  • Erstellen eines Leistungsverzeichnisses für Material und Montage
  • Kontaktaufnahme mit den ausführenden Tiefbauunternehmen der Sparte Strom (oder ggf. andere Spartenträger) für die Mitverlegung im selben Kabelgraben
  • Verhandeln der LV-Preise mit den Tiefbauunternehmen
  • Qualitätssicherung durch protokollierte Einweisung der ausführenden Baufirma zu allen verwendeten Materialien
  • Bauüberwachung mit regelmäßigen Reports für die Dokumentation (Inhalte der Bauüberwachung werden im Angebot detailliert aufgeschlüsselt)
  • Teilnahme an vereinbarten Jour Fixe Terminen (nach Vereinbarung)
  • Gemeinsames vor Ort Aufmaß
  • Rechnungsprüfung und Rechnungsfreigabe (intern)
  • Verfassen eines Status-Protokolls im vereinbarten, regelmäßigen Zyklus
  • Beauftragung und Koordination der Vermessungsarbeiten
  • Erstellen einer Dokumentationsmappe in Papierform und digitaler Form

Realisierungsstufe 3:

Dokumentation und Geoinformationssysteme (GIS)

Gemeinden und Erschließungsträger haben eigene Geoinformationssysteme für die Anzeige und Verwaltung ihrer verlegten Sparten. Ziel der Konzeptstufe 3 ist es, die aus der Bauphase und Vermessung gewonnen Informationen in die entsprechenden Fachschalen dieser Geoinformationssysteme zu integrieren. Durch die mehrjährige Erfahrung im Bereich Netzausbau können gezielte Schnittstellen und Anforderungen im Dokumentationsprozess definiert und dargestellt werden. Ziel ist der vollständige Import aller gewonnen Informationen in ein System. Aufgrund der unterschiedlichen Informationssysteme kann diese Konzeptstufe äußerst unterschiedlich ausfallen. Eine Aufwandsabschätzung im Vorfeld ist daher unerlässlich.

Realisierungsstufe 4:

weiterführende Unterstützungsleistungen

Das FTTB-Netz wurde nun im Rahmen der Erschließungsarbeiten mit qualitativ hochwertigen Komponenten errichtet. Die Ausführung und Dokumentation erfolgte fachgerecht und anbieterneutral. Das Netz sollte in erster Linie der Breitbandkommunikation dienen. Der Erschließungsträger kann (darf und möchte) Kommunikationsdienste wie Telefon, Internet und Fernsehen in der Regel nicht selbst erbringen. Ein starker Partner ist erforderlich.
Nun gilt es, einen qualifizierten Partner für den Betrieb des Netzes und die Bereitstellung der Dienste zu finden. Fiber Concept kann hierzu mit seinen umfangreichen Kontakten zu allen gängigen Netzbetreibern in Bayern eine grobe Vorauswahl treffen. Neben Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Endkundenpreisen gibt es noch viele weitere Parameter, die für die Auswahl eines zukünftigen Netzbetreibers genauer betrachtet werden müssen.

Nach der Auswahl eines geeigneten Netzbetreibers sind die hierfür notwendigen Verträge zwischen Netzeigentümer und Netzbetreiber auszuhandeln und zu schließen. Fiber Concept kann auf bereits geprüfte und erprobte Verträge zurückgreifen. Sollten gewisse Umstände eine individuelle juristische Betrachtung erfordern, wird Fiber Concept auf Leistungen eines Fachanwaltes für Telekommunikationsrecht zurückgreifen. Der benötigte Leistungsumfang wird vor Beauftragung abgeschätzt und festgelegt. Somit ist jederzeit eine transparente Kostenkontrolle möglich.